Donnerstag, 31. Oktober 2013

I can fly.

Ich wünsche  einen fröhlich optimistischen Tag.

- und wenn sie jetzt sagen: Jaaaah! Aber die Schildkröte kann ja nicht fliegen. Dann sollten sie an die Hummel denken. Die Hummel dürfte eigentlich nicht fliegen können. Aber sie weiß es nicht. :-)
Wie die Schildkröte wieder auf die Beine gekommen ist? Äähm. Sie rief nach dem ,,ich kann fliegen''. Super ich kann auch noch schaukeln.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Tebartz nach Afrika ?

Die Touristikbranche boomt in Limburg wie auch in Rom. Limburg ist zum Ausflugsziel geworden. Der Fremdenverkehr boomt und in Rom versuchen die Journalisten ein Foto zu schießen oder gar ein Interview zu bekommen. Seine Hochwürdigste Exzellenz Herr Bischof Tebartz van Elst ist in aller Munde und liefert Diskussionsstoff, Munkeleien, Gesprächsthemen, ... Schade, dass er nicht zurückkommt. Wo er hingeht ?
Wer in Limburg einzieht? Ob er Kapitel seines Lehrbuchs der heiligen Schrift wiederholen muss? Fragen über Fragen ?

Wo ist Tebartz ?













Wo ist Seine Exzellenz der Hochwürdigste Herr Bischof ?Gibt es ein Interview, kehrt er zurück ... ?

Einmal Bischof. Immer Bischof. Selbstverständlich auch hochwürdigst und, da Bischof ja aus dem altgriechischen kommt, auch Hüter, Beschützer. Aufseher.

Donnerstag, 17. Oktober 2013

USA Zaubertrick ?








Mittlerweile fand eine Einigung statt, die zumindest einen Aufschub bewirkt.

Freitag, 11. Oktober 2013

Kleriker nach Limburg


Andere Nutzungsmöglichkeiten geplant?

Wen es interessiert !Eine Version des Liedes unter http://youtu.be/GjjexmdXK_s

Warum Eukalyptusbonbons ?Es wuchsen dort mal Eukalyptusbäume.

Dienstag, 8. Oktober 2013

Romantik bei Kerzenschein

In Summersethill sind heute die Lichter schon sehr früh ausgegangen. Nicht, dass man Strom sparen müsste. Aber es ist doch so, dass es einfach viel gemütlicher bei Kerzenschein ist. Wer sagte denn etwas von kleinen stumpigen Kerzen hörte man es im Dunkeln. Ich dachte eher an Kaffeehauslichter, nölte es in einer Ecke des Bettes.
 »Teelichter meintest du wohl« Schatzi sagte der Mann als es sich leise fluchend einen Weg durch die Dunkelheit bahnte
.» Ach! Das ist mir doch egal. Hauptsache es leuchtet schön und macht eine Stimmungskanone aus dir.« 
»Soll ich auch noch Wunderkerzen holen« fragte der Mann» oder ?« 
»Wenn du meinst, dass es hilft.«

Weisheit


Sonntag, 15. September 2013

Trennungsschmerzen.Das Ende von Kippen und blauem Dunst


Lebe wohl geliebter Schweinehund


Ich muss zugeben, dass auch mir der Abschied vom blauen Dunst schwer fällt. Ich suche doch immer wieder meine letzte Zigarette und finde sie auch. Gäbe es nicht so doofe Automaten die einem nach Geldeinwurf einen Gewinn vorgaukeln hätte ich es doch vielleicht und ganz bestimmt gestern schon geschafft clean zu werden. So aber habe ich jetzt wieder eine Vorrat an letzten Zigaretten die danach rufen meine inneren rauchenden Schweinehund raus zulassen und ihm doch bitte ein Leckerchen zu gönnen. Ein Colalutscher ist ihm einfach nicht so angenehm.
- Lachst du über mich fragte ich ihn und wartete nicht lange auf eine Antwort.
-Ne sagte er du dummes huh siehst jetzt mal wie schwer es deinen Artgenossen fällt ihren Gelüsten und Süchten lebe wohl, aber nicht bei mir, zu sagen. Du so wird das nie was. Lege mich doch mal an die Leine und gönne auch mir mal bitte etwas mehr Bewegung.
-Hoppela sagte ich. Wie meinst du denn das?Soll ich mich aufhängen lassen und an der Decke baumeln.
-Ha, ha sagte er, dass könnte dir so passen. Schau doch mal ganz tief in dich rein. Das ist ja wohl das allerletzte Mittel um dem blauen Dunst zu entsagen. Rauchen kann ja sehr schön warm sein aber verbrennen lassen willst du dich ja wohl nicht mehr. Du redet in Rätseln sagte ich zu ihm und weißt du was! Ich kreiere mal ein Kreuzworträtsel für dich. Also was ist doof und hat drei Buchstaben? Du sagte er eindeutig du. Ne sagte ich. Ich kommt dahin.
-Na siehst du. Also doch du. Ätsch meinte er ausgetrickst und jetzt nochmal zu mir. Ich möchte ausreisen und bitte gib mir nicht eine geteerte Straße sondern lasse mich endlich mal auf ungeteerten Straßen laufen. Teere nicht immer nach und stopfe nicht die Löcher.

-Aha sagte ich. Na wenn das so ist. Willst du gleich los oder soll ich damit noch warten?
-Auf was bellte er?
-Na bis du gepackt sagte ich leise.
-Mensch du hohle Nuss sagte er. Ich stehe doch schon die ganze Zeit bereit und warte nur darauf, dass ich nicht immer wieder von Straßenarbeiten aufgehalten werde. Gut du hast mir ja schon Pausen gegeben damit ich packen kann aber jetzt ist doch auch mal gut. Unbefestigte Wege will ich haben und frische Luft. Das bisschen Staub das  mir dann ins Gesicht bläst ist mir wirklich lieber als der blaue Nebel. Ich bin doch für dich auch nur ein Gewohnheitstier und vergifte dich zusehends.
-Na wenn das so ist antwortete ich. Pack mal deine Bündel und belle halt wenn ich wieder vor so einem Glücksspielautomaten stehe.
-Ist gut antwortet er. Ich packe jetzt noch mal den Rest zusammen und warte am Kaugummiautomaten auf dich. Schau halt mal ob du dort einen Ring oder sonst etwas Schönes gewinnst.
-Oder Rubbellos murmelte ich.
-Nein sagte er. Das nicht. Nimm besser einen Kaugummiautomaten. Das Feeling ist einfach besser. Ist so ähnlich wie bei den Zigarettenautomaten. Du steckst Geld rein. Drückst oder drehst und unten im Schacht liegt der Gewinn. Mal ehrlich so eine blöde Schachtel macht doch nicht so viel Spaß wie ein Kaugummi, ein Ring oder sonst ein schönes Sammlerstück. Und bitte lache wenn du am Kaugummiautomaten stehst mal den Bürgersteig an und sage: So die Risse und Löcher können jetzt andere stopfen. Und bitte lasse es dir nicht einfallen E- Zigaretten zu paffen. Das ist ja wohl das allerletzte Mittel und bläst mich nur in eine Richtung in die ich nicht will. Sucht kommt doch von suchen oder fragte er mich.
-Ja meinte ich. Könnte man  so deuten.
Also. Antwortet er. Dann such doch mal was anderes.
-Und was fragte ich? Haste du eventuell einen Tipp für mich?
-Mhh meinte er. Lass mich mal ganz schwach nachdenken.
-Wieso schwach rief ich. Biste krank?
-Ha,ha sagte er. Gearscht ich bin immer noch stärker wie du!
-Ne biste nicht und geh doch endlich rief ich leise.
-Nuckelchen sagte er. Such dir doch ein anderes Dogmata.Kommt doch von Dogge=Hund=Bewegung und Spiel.
-Ja, ja schon gut sagte ich. Ich habe es kapiert und pack jetzt bitte deine letzten Sachen zusammen. Gute Reise wünsche ich schon mal falls wir kein Zeit mehr haben uns ausgiebig zu verabschieden.

Mittwoch, 11. September 2013

Yes, yes I have the might ...

So jetzt ist es passiert. Alle Pseudonyme sind zu mir gekommen Oder fast? Yes, yes!! JI have the might and i have the power. Morgen bzw. heute gehe ich aber noch nicht walken. Morgen ist erst mal wieder non smoker area angesagt und wie ich mich kenne halte ich mich auch daran. Mein Gott war der Churcill dick und der hatte das nur zwanzig Mal mit dem Aufhören probiert. Also das will ich nicht. Da muss ich mich anstrengen. Gut heute hatte mich die Sucht wieder übermannt. Auch wieder so ein komisches Wort. Übermannt. Hallo. Ich bin ja wohl eine Frau. Also hat´s mich überwuppt. Apropos wuppen. Ist ja so ähnlich wie Fluppen. Woher dieses Wort kommt weiß ich auch nicht so genau. Schau ich nachher mal in einschlägigen unterhaltsamen Internetinformatonseinheiten nach. Kann ich mal ne Fluppe haben. Mit Zauberwort bitte. Also nochmal zu meinen Pseudonymen. Also die hatten ja bis gestern noch einen anderen Heimatstern bevölkert. Aber nachdem der Inhaber in Ungnade gefallen war kamen die peu a peu zu mir. Jetzt werde ich mich wohl in Annagret and friends umbenennen müssen sollen und hoffe doch sehr, dass es demjenigen dem die ganzen ideenlosen Charaktere zugefallen sind besser geht. War wahrscheinlich auch etwas viel Gezwitscher in seinem Kopf und alle wollten natürlich gleichzeitig zu Wort kommen dürfen. Was hast gsagt Reserl. A geh bist müd und willst schlafen gehen. Hä! Tschuldigung. Wie bitte Jeremy. Ob i dir noch eine warme Milch machen dät und was is mit dem Insulaner da draussen. Hockt der alleweil immer noch auf seiner Luftmatratzen rum. Ah geh Alois lässt bittschön die Finger von meim Weißbier. Tausend  Dank, höre ich gerade, dass du meinen Pseudonymen Asyl gewährt hast und bitte sei so nett und schau a noch nach de Hunderl. Die müssten nochmal rausgelassen werden. Ein, zwei Schrittstunden sind genug am Tag. Kleiner Mann was ist denn jetzt noch. Ach du willst mal in den Schlaf gewiegt werden. Könntest du bitte? Er ist das so gewöhnt. Aber bitte wärme dir vorher die Hände an und ah ja gut …

Dienstag, 10. September 2013

summertime blues ( casus lapsus)


Ach ... mich. Das geht mir am ... vorbei.

»Hallo cherie, isch habe misch heute etwas verspätet bei dir eingefunden gehabt. Mein kleines Reisemobil hatte mir in den letzten Monaten viel Vergnügen bereitet und doch war isch sehr entzückt wieder festen Boden unter deinen Füssen zu sehen. Lieber Jean sagtest du eines langen Tages zu mir. Isch hatte misch einmal in einen Mann verliebt der misch jetzt so gar nischt mehr interessant findet. Hast du eine Rat für misch wie isch ihn endgültig aus meinem Kopfe ausradieren kann. Cherie sagte isch zu dir. Isch bin mir nischt so sischer ob isch dir damit eine  großen Gefallen tun würde dir mein geheimnissvollstest Rezept anzuvertrauen. Wie du weißt bin auch isch ein Mann und isch habe escht etwas Mitleidsvolles in deinem Blick gesehen gehabt. Weißt du mit dir ist es wie mit einem Rosenstrauch. Du warst doch sehr klein und verkümmert gewesen. Nein bitte sage jetzt nischts und ich meine das auch keinesfalls abwertend. Aber na gut kommen wir zu deiner Frage zurück. Also isch als Mann würde dir empfehlen disch gar nischt mehr darum zu kümmern was du denkst oder nischt. Lasse ihn doch an deinem Arsch vorbeiziehen.
»Jean bitte« sagte ich »drücke dich doch bitte klar und deutlich aus und sage mir wie ich, um Himmels Willen, diesen Furz aus meinen Gesäß, äh ich meinte Kopf kriege.«
»Oh meine Liebe«. flötete er. Jetzt hast du selbst einen casus lapsus gemacht und Herr Freud wäre sehr angetan gewesen. «
»Mensch Jean« antwortet ich gereizt. »Bitte was soll denn das jetzt wieder heißen.«
»Ja siehst du, dieser freudsche Versprecher zeigt doch sehr deutlich wo du diesen ähm Furz von Mann vermutest« sagte er.» Er ist gar nischt mehr in deinem Kopfe. Er ist umgezogen und befindet sisch jetzt dort wo er auch vorbeigehen kann.«  
»Himmel Jean. Ich verstehe ja, dass du der deutschen Sprache nicht sehr mächtig bist aber! Nein da sitzt er nicht« antwortete ich um eine freundliche Stimmlage bemüht.« Cherie« sagte Jean mit einem belehrenden Unterton welcher die Zornesröte ins Gesicht trieb. »Wolltest du ihn vielleicht, entschuldige bitte meine Frage, da sitzen haben. Diesen Furz meine isch natürlich. Nach Freud ist nämlich ein freudscher Versprecher.«
»Ach leck mich Jean und hör mit diesem psychologischen Geschwätz auf «unterbrach ich seinen Redefluss.
» Oh mon amour. Wann soll isch vorbeikommen rief Jean bevor ich eine lauten Schrei ausstieß. Hallo Jean schrie ich noch. Hallo! Aber dieser selbsternannte Frauenversteher hatte aufgelegt.
Monate vergingen und lange hörte ich wieder nichts von Jean. Den Furz wie er ihn genannt hatte hatte ich zwar nicht aus meinem Kopf bekommen aber er war auch nicht so, dass er sich noch mehr ausdehnte. Ich saß in meiner kleinen Schreibstube und blickte zum Himmel. Plötzlich kamen mir wieder Jeans Gedanken in den Kopf geschossen. Was hatte er gemeint? Ich solle diesen Furz doch einfach ziehen lassen und zwar am Arsch vorbei. Da hatten wir wieder einen meiner Sprüche. Wie oft hatte ich schon gesagt ˝du das geht mir am Arsch vorbei˝ und wenn ich jetzt noch ein du gehst mir am Arsch vorbei hinzufügen könnte, würde ich das ja auch gerne persönlich tun. In diesem Moment klingelte es und Jean stand mit einem bunten Blumenstrauß vor der Tür. »Hallo cherie« sagte er. Isch habe auf meinem Weg Rast gemacht gehabt und weidete meine Augen an diesen bunten Blümschen.« 
»Ach komm halt rein« sagte ich mit einem säuerlichen Grinsen. »Weißt du noch mon amour wie du misch eingeladen hast« flüsterte er als ich mit dem Blumenstrauß vor ihm in Richtung Küche ging. Abrupt drehte ich mich zu ihm um und sah in ein lüstern blickendes grinsendes Gesicht.

»Qui« sagte er »hier bin isch.« »Moment, un moment Jean sagte ich und hielt den mächtigen Blumenstrauß schützend vor mich. Was, was habe ich denn gesagt gehabt und ähm was ist das? Was soll die Flasche die du hinter deinem Rücken versteckst?« Fragte ich, um Themenwechsel bemüht, nachdem meine Füsse ihren Weg Richtung Küche fortsetzten.
»Aber, mais. Du hast gesagt gehabt ˝leck misch˝ und dass du diesen Furz von Mann loswerden willst. Ja und nun! Willst du gleisch oder beförderst du erst noch die Blumen in die Badewanne?«
»Oh! Also jean ich weiß nicht aber, aber« stotterte ich. So schlecht ist dein deutsch doch wirklich nicht. Ich meinte.«
»Ja« sagte Jean und stand als ich mich umdrehte sehr, sehr dicht vor mir. »Habe isch dir damals eigentlisch mein Rezept verraten gehabt« fragte er als er mir den Blumenstrauß abnahm.
»Nein« sagte ich. »Hast du nicht. «
»Du musst den vertreiben meine Liebe« sagte er lächelnd »Isch bin der Kammerjäger und habe etwas ganz Tolles, dass diese Ratte vertreiben wird. Und außerdem habe isch hier einen ausgezeichneten Kräuterschnaps der gegen Blähungen hilft.«

Sonntag, 25. August 2013

Yellow ( Press) Talk mit Reserl

Hallo Annagret. Du glaubst nit wo i grad bin?  … 
Na da nit   .... 
Ja genau.   ... 
No hab a paar Dinge zum erledigen ghabt und jetzt geh i glei mal an Ouzo um die Ecken trinken. Und du?  .... 
Aha. Is schee. Aber hör mal. Hasts neikriegt.   ... 
Jo gell. Liebe… und…: .Ja mei is des a scheens Deutsch. Do kennt mer ja alleweil a liebe Freaker und Freakerinnen oder liebe Schwärmerer und Schwärmererinnen schreiben. Host des alleweil glesen?  ...
Der … is alleweil immer noch am rumgrübelen und tut sich gar nit schwer die Terminle alleweil nach hinten zu verschieben.  ... 
Jo hast recht. Gibt’s dem Christkind und verteilts in alle osteuropäischen Urlaubsländer. Ja mei da siegstes halt mal wieder. Dir gibt der seinen ganzen guten Ideen und  für den bleibt nur noch sei eigener Schrottfernseher übrig. Meinst nit, dass du dem mal etwas von dir abgeben könntest?  ... 
Jo scho klar. Soll er sich doch einen Stecken in sei Arschloch neibinden lassen und zum Rumba an Walzer tanzen. Na na gell des tätst dem nit gönnen so an roundabout zu machen. Da detst fei ( feixen) ganz viel Mitleid haben und doch gut möglich, dass du eher fertig wirscht wie der. Weischt scho, dass der Alois mei Moa ganz viele Stücke von dem innendrin haben tät. Mei hat der gsagt. So a Lachnummer wie den hab i scho ganz lang nit mehr ghört ghabt. Und wie der alleweil ausschaugen tut weiß i a gar nit mehr einzuordnen. Die Bildle sind ja a schon a wenig älter. Mei hast dem sei Pausebacke gsehn. Die grinst a nit mehr so ganz so gut und wie die so hübsch rüberkummen dat. Na ja in dem Villenviertele in dem die jetzt wohnen taten ham se ja a nit so viel arme Nachbarn. Da geht die Großherzigkeit schon mal flöten. Mir nix dir nix is alleweil schon gebongt gewesen. Meinst nit, dass du deinen Fankreis mit a paar nette schmeichelnde Worten beruhigen kennst? ... 
Na nit du. Du hast ja noch gar nit so an großen Kreis wie der. Na ja sagst für die paar Kröten tät i mi scho a wenig mehr ins Zeug legen. 100 mal 2,75 sind 275 Euro und und. Und evtl. gabs ja a an Naturalrabatt. Natur hin oder her. In der Genesis steht es schon geschrieben. Gibst du mir meinen Apfel nicht spuck ich dir in dein Mondgesicht. Zufälle gibt’s aber auch. Ja schönen guten Tag … Wie geht es ihnen den heute. Ah ja gut gut. Und wann dürfen wir denn mal wieder mit einem neuen Nachschlagewerk von ihnen rechnen. ... 
Was heißt hier blöde F… Des is aber gar nit nett. Na rennt der wutschnaubend  die Gassen entlang. Na ja. So a Alleebaum hats a nit leicht. Ah da kummt er ja schon wieder. Un hats Hunderl das Bein hochkriegt und sie wenn sie mi mal wieder beleidigen wollen können sie des gerne auch mal bei mir zu Hause tun. I hätt da noch so a Freundin. Die sagt ihnen dann mal was die von ihnen  hält. ... 
Wo die Klosterschwester wohnt? A na. Des sag i ihnen nit. Des is mir zu gefährlich. Die kann ihnen bestimmt das Wasserglas um die Ohren hauen und verpisst si a nit. Wennst die mal alte  F.. nennen daten. Na dann gäbs aber a Hallodrimarschgebläse. So un jetzt gang i wieder hoam und sie gell fei ziegen sich mal a scheens Wämsle an und rennen nit so clochardmässig umeinand. Was soll denn da ihr Fraule von ihnen denken. Da sehngs mal. Das Hemd spannt. Die kurzen Hosen gehen a nit über die speckigen Knie und sangs a mal hams heut scho duscht? Es müffelt ein wenig. Aber gell. War nett mit ihnen so ein persönliches Gespräch führen zu können. I muss jetzt mal weiter. Schließlich bin ich ja kein Künsteler und will doch noch mal bei ihnen nicht vorbeischauen. Pfuidi du alter Haderlump und ge machs dir fei schee.

Hosts mitkriegt? Ja gell. Also i bin jetzt scho wieder am rennen. Und Annagretle hab viel Spaß heute und lass dir von Niemandem als wie von mir a Messen lesen. Tschau. Ja tschau und arrividerci nach Roma

Freitag, 23. August 2013

Bitte stören. Putzorgie

Ja Himmel, Arsch und Zwirn hörte ich das Reserl schimpfen als ich es anklingelte. »Ja sog a mal. Hast du nix zu tun?«
» Nö« sagte ich» Oder doch. Eigentlich ganz viel. Aber weißt du ich mache heute mal Telefonseelsorge und dachte ich rufe dich mal zuerst an.«  
»Ja sag mal spinnst Du alleweil.«
»Nein gar nicht« sagte ich lachend. Warum? Du hast doch bestimmt etwas auf dem Herzen liegen. Schütte es doch mal aus.«
»Weißt Du eigentlich wie du mi gerade mal stören tust« sagte sie.
»Nö« sagte ich »woher auch? Du schau doch mal raus die Sonne lacht und..«
»Ja Herrschaftszeiten was interessiert mich denn die Sonne und echt mir is des heut egal. Total wurscht ob di lacht oder nit.«
»Hallo Reserl« sagte ich »lass es raus. Mach deinen negativen Gefühlen einfach mal Luft. Reinige dich und begrüsse den Tag.«
» Sag mal« sagte sie. »hams dir ins Hirn neigschissen oder willst mi verarschen? Telefonseelsorge i glaubs nit. Bischt zu den Pfadfindern gwechselt. Kummst halt mal umeinand und tätst mir besser bei meiner Putzorgie helfen tun.«
»Aber Reserl was bist du denn so mies drauf. Du solltest dich einfach mal etwas ausruhen und dich von so lästigen Verpflichtungen freimachen.« 
»Ja mei Annagret tätst du mirs machen oder soll i dir mal meine Wollläuse rüberschicken?«
»Och Reserl. Wenn du meinst, dass die sich bei mir wohlfühlen würden, kannst du das gerne machen.«
»Sag mal hast nix besseres zu tun als mi bei meiner Arbeit zu störn?«
»Du sagte ich für ein aufmunterndes Gespräch habe ich immer Zeit. Ich bin ja so froh das ich mit dir über deine Problem reden kann.«
» Jetzt machts aber mal an Punkt und kommst wieder zu dir gell« sagte sie.
»Ja aber da bin ich doch schon und weil ich Platz habe dachte ich mir, kannst du ja bei mir was ablassen.«
»Na, na i glaub echt ich spinne. Weißt i mach jetzt mal mit dir an Ablasshandel. Du legst jetzt auf. Lässt mi mei Arbeit tun und kummst nachher mit am Müllbeutel vorbei. Da tu i dann meine Flusen nei und die kannst dann mal mit zu dir nehmen.«

»In Ordnung Reserl« sagte ich bevor ich auflegte.» Ich bringe dir einen Biomüllsack mit meinen mit und dann tauschen wir uns mal aus.«

Mittwoch, 21. August 2013

Den Faulen gibt´s der Herr im Schlaf ;-)

Ja schon klar einen Mercedes würde ich mir auch gerne kaufen lassen können und auch wenn ich an Boxter denke geht mir das Herz auf. So ein herziges Autochen habe ich mir auch mal kurz gewünscht gehabt. Heute steh ich mehr auf Campingbusse und würde mich auch in einen waldfarbigen Jeep hieven. Was ich nicht schon alles wollte und nicht bekommen habe. Ja so ist das Leben. Wie gewonnen so zerronnen. Auch so ein blödsinniger Sinnspruch. Trifft ja wohl nicht auf jeden zu. Rubellose sind auch ganz toll. Ü-Eier für Erwachsene. Nur das Figürchen fehlt. Könnte man sich ja kaufen. Von dem Gewinn wenn man einen gerubbelt hat. Sonst geht’s noch dachte ich gerade und stellte mir gleich die nächste Frage. Was geht denn noch oder geht es schon ab und wohin? Schön dass einem die Knochen morgens wehtun. Da merkt man doch, dass man noch lebt. Könnte ich auch darauf verzichten. Merke ich auch so und wenn mir nichts weh tut lebe ich doch auch noch. Ja diese Sinnfragen des Lebens. Wofür ist denn das wieder gut? Warum ich und nicht die anderen? Bei einem Rubbellosgewinn stelle ich mir diese Frage nicht. Da ist mir das Hemd näher wie die Hose und ein saures Biergesicht möchte ich heute gar nicht sehen. Ach ja Morgenstund hat Gold im Mund. Merke ich ja gerade. Mein Gott war dieses Lied inspirierend. Einen Flachbildschirmfernseher habe ich schon. Tausendmal berührt lief vorhin. Ja genau. Dann hat´s zoom gemacht und na ja Faust auf Faust auch. Hat aber keine bleibende Wirkung hinterlassen. So CD zu Ende. Oh so spät schon. Na ja den Faulen gibt’s der Herr im Schlaf. ;-) Da hab ich ja noch Chancen. 

Sonntag, 11. August 2013

Experten über Hitzewellen, Temperaturstürze, und Wetterkapriolen

Frau Holle hatte heute in der nördlichen Hemisphäre einen ganz großen weißen Fleck bemerkt und fragte sich allen Erstes, ob nicht doch noch jemand außer ihr in der Lage wäre die Welt mit einer Schnee und Sahnehaube zu beglücken. »Siehst du dort bitte mal nach« versprach sie Petrus »und denkst dir bitte schon mal eine Entschuldigung aus, falls du mal wieder an den Wetterknöpfen falsch gespielt hättest.« »Ne meine Liebe. So geht das mit uns beiden nicht weiter« sagte Petrus »du hast es wohl den letzten Winter mit deinen Reinlichkeitsübungen stark übertrieben und auch ich war sehr sehr frostig am Ende dieses vergangenen Winters gelaunt gewesen. Jetzt habe ich eine Hitzewelle gesandt gehabt und auch da ging ein Stöhnen über weite Teile der Weltkugel. Also bitte sage mir doch mal was ich noch machen soll? Das du mir ab und zu dazwischenfunkst bin ich ja schon gewöhnt aber, dass du mich jetzt losschicken willst nur weil du im entferntesten Alaska einen weißen Fleck gesehen hast schlägt ja wohl dem Regenfass den Boden aus. Kannst du mir bitte mal erklären warum ich alter Mann so eine Mühsal auf mich nehmen sollte?« »Ne kann ich nicht« schmollte Frau Holle.« » Ich hab einfach keine Lust noch mehr weißes Zeug zu sehen« gab sie leicht missgelaunt zu« »und wollte mir das bitte ersparen« »bemerkte sie recht kleinlaut.« »Aha« sagte Petrus »So ist das. Du dachtest wohl. Trickst du den Alten mal aus und schiebst ihm mal den eisigen Wind unter seine Arme?« »Na ja« sagte Frau Holle.« »Ich dachte halt.« »Du dachtest halt« seufzte Petrus. »Auch das noch. Sie fängt an zu denken und sorgt sich nicht mehr um ihre Bettwäsche. Das nächste Mal denkt sie auch noch, dass die sauber wäre und es schneit gar nicht mehr. Weißt du. Du Frau du. Ich habe hier die absolute Überwachung angedient bekommen und jetzt soll ich auch noch die Schneebälle für dich aus dem Eis holen. Findest du das nicht ein bisschen unverfroren? Ich gebe mir hier die allergrößte Mühe die statistischen Mittelwerte zu einen durchaus annehmbaren Ergebnis zu erheben und du lässt es auch noch Mancherorts hageln. Haste noch ein paar Plünnen gefunden gehabt die dicke Flecken enthielten oder was?« »Na ja« sagte Frau Holle. »Das war ich nicht. Du weißt doch wenn es so richtig heiß hergeht habe ich ein ungeheures Schlafbedürfnis. Aber mal jetzt ehrlich. Das warst doch du mit dem Wind und dem Tornado und mit den Hagelkörnern oder? Schließlich gibst du mir ja auch immer den Startschuss vor dem Großreinemachen und meckertest immer ich solle bitte ja auch keine Ecke vergessen. Gut ich gebe ja zu, dass ich manchmal nicht ganz so sorgfältig hingesehen habe. Aber alles was ich finden konnte habe ich rausgeschüttelt gehabt und wenn es heute nicht regnet hast du das in deinem Schuldensäckel zu verantworten. Weißt Du eigentlich wie gerne ich auch mal im Sommerloch wäre und mich gar nicht vor der brüllenden Hitze fürchten würde? Nein weißt Du nicht.« »So ein Weibergewäsch« sprach Petrus »hat mir gerade noch gefehlt. Meckert sowieso fast jeder über mich. Dem einen ist es zu warm und dem anderen zu kalt. »Na ja« sagte Frau Holle. Man hätte halt gerne so ein mittelmäßiges Wetter ohne Kapriolen und Ausreißer.«  »Ja das sagt mir die Richtige« knurrte Petrus.  »Kennt selbst fast keine Grenzen und spricht von Mittelmaß.« »Och komm Petrus gib es doch zu, dass du nichts von langsamen Temperaturstürzen hälst und dir mal immer wieder eine Überraschung einfallen lässt.« »Ja und du« konterte Petrus. »Erst putzt du gar nicht und dann biste kaum noch zu bremsen. Verfällst in einen schier endlosen Reinlichkeitswahn. Eine Putzhilfe wäre bei dir auch mal angesagt.« »Eh Moment mal Petrus« antwortet Frau Holle mit scharfer Stimme. »Das sagt ja wohl der Richtige. Schüttet tonnenweise Wasser aus dem Fenster und bläst alles mit dem Föhn auf Stufe drei wieder trocken.« »Hä, wie meinst Du denn das jetzt wieder« fragte Thomas der gerade vorbeikam. Was ist den bitteschön ein Fön und warum sollte der tonnenweise Wasser aus dem Fenster kippen. Fürs Großreinemachen bist doch du verantwortlich. Dachte ich zumindest immer.« »Mein Gott der auch noch« stöhnte Petrus. Jetzt denkt der auch schon über das Wetter nach. Könnt ihr mich nicht einfach mal meinen Plansoll erfüllen lassen. Ich hab hier Kurven und Zahlen die es zu koordinieren gilt und werde dauernd von jemandem gebeten doch bitte Rücksicht auf die gefühlten Wetterfähnchen zu nehmen. Aber nun zum weißen Fleck. Weißt du Frau Holle du. Das interessiert mich gar nicht. Mir wurscht ob der Fleck weiß oder grün ist und wenn du nichts Weißes mehr sehen willst kannst Du mich auch nicht lieb drum bitten den doch einfach mal mit einem Fön zu behandeln. Der ist aber schon immer fest eingeplant gewesen. Hast du wahrscheinlich nur noch nie so ganz bemerkt gehabt. Der bleibt auch da wo er ist. Weil er dahingehört und wenn du dich mal umsiehst gibt es auch noch genug weiße Flecken zu sehen. Das ist so gewollt und du kannst darüber so oft nachdenken wie du willst. Da zerbrechen sich schon genug andere ihr Hirnchen darüber was mit diesen Flecken passieren soll.« »Tschuldigung Petrus« sagte Frau Holle. »Also ich gehe jetzt mal besser wieder schlafen und wenn du mich brauchst weckst Du mich einfach. Die ein oder andere Decke hätte ich doch noch zum schütteln. Gehst du heute Abend mit mir mal Langusten essen und ehrlich Petrus ich meckere auch nicht wenn es mir ein bisschen zu kühl erscheint. 

Montag, 5. August 2013

Wie es in den Wald hineinruft...



»Sag mal ist es dir zu heiß oder biste in einen Dauerurlaubsstress verfallen?« meldete sich das Reserl bei mir. »Schwitzt a ganz schlimm gell und so a Klimaanlage hast a nit dahoam. Ja gell scho bleed wennst alleweil nit an dei See kommen dats. Ja, ja i weiß weg warst scho und hast alle Händ voll zu tun ghabt. So a Schriftstellerdasein in der zweiten Linie is a recht anstrengend. Was hast gsagt i soll halt mal vorbeikummen. Du wärst jetzt mal für die nächsten ein zwei Tag dahoam un nit on the road und in fremden Hotelbetten. Hast die da nit verzetteln lassen und dei Portemonnaie schreit a nach Futter meinst. Ja i weiß. Habs a scho ghört. Du hast a nit selbst verursachter Schwund durch sogenannte liebende Zeitgenossen die nur Ihr Eigentum pfleglich behandelt wissen wollen ghabt. Aber siegstes halt mal so! Die ham halt nix zum ärgern ghabt und da hams gmeint: ärgern wir doch mal in Zukunft uns selbst. Was hast gsagt? Wie i des meinen dät? Ei schaugst halt mal a wenig in die Zukunft. Siegstes es heißt doch wies nei ruft so rufts a raus. Und ab und zu isses a so, dass des Echo ganz gewaltig zurückkommen tut. Also haltst halt dei Maul noch a wenig und rufst nit a noch in den Wald. Dei Geldverlust is viel. Aber is nit so schlimm. Das holst Du wieder eini wennst das zurückkriegst was nei grufen hast: Merkst was gell? Ja scho klar gell.«

Mittwoch, 17. Juli 2013

Auch heute noch wie damals? Hat sich der Schmutz vermehrt? Was würden Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger oder auch Ignaz Wrobel zu den Schmutzigen und Häufchen anzumerken haben ? Vielleicht: " Die menschliche Dummheit ist international " Hoffen wir dass die Klugheit es auch ist.

Freitag, 12. Juli 2013

Kalisamara. Von Seeungeheuern, Jäger.- und Anglerlatein

Kalisamara war eine stolze Frau die es sich zur Aufgabe gemacht hatte eines Tages in ein ihr unbekanntes Land zu reisen und den Seefahrern immer wieder von Seeungeheuern und harten Gesellen erzählte. Die Männer lauschten gerne  ihren Geschichten und erzählten sich hinter und vor verschlossenen Türen gerne ihre Heldentaten. Ganz glaubten sie Kalisamara nicht. Aber keiner wagte es ihr zu widersprechen.
 »Jägerlatein« sagte einer »Es ist nichts als Jägerlatein.«
»Wie meinst´e denn das schon wieder« fragte ein besonders verwegener Bursche mit glanzlosen Augen und einem Achtwochenbart?«
»Kennst´e nicht Jägerlatein?« sprach ein etwas beleibter Älterer mit einem durchtrieben Blick und grauen Knopfaugen.
»Nee kenn ich nicht du Schlauberger aber ich bin mir sicher, dass du es mir erklären kannst.«
»Äh äh « stotterte der Angesprochene. »Ne, also ich weiß es auch nicht so genau.«
Ein etwas größerer mit leichtem Bauchansatz der bisher noch kein Wort gesprochen hatte sagte »also Leute das mit dem Jägerlatein kauf ich der nicht ab. Erstens ist sie keine richtige Jägerin und zweitens kann sie, soweit ich weiß, höchstens ein paar Brocken dieser Sprache und das reicht nicht um gepflegte Unterhaltungen zu führen.«
»Ja aber« meldete sich ein kleiner blonder und rutschte unruhig auf seinem Stuhl umher. »Jägerlatein hat genauso wie das Anglerlatein nichts mit der lateinischen Sprache zu tun.«
»Eh Schnauze Blondie sagte der mit dem durchtrieben Blick.«
»Ne lass mal. Der weiß das« sagten die Anderen.» Also komm sag uns was Jägerlatein bedeutet.«
Der kleine schmächtige Blonde grinste und meinte: »Bitte!«
»Wie? Bitte?« sagte der kleine beleibte.
»Sagt halt mal bitte.«
»Ich glaube« wollte der mit dem durchtrieben blick losbrüllen hielt aber ein als er hörte wie die anderen sagten.
»Bitte was ist Jägerlatein?«
»Also Kameraden Jägerlatein ist das was Jäger übertreiben. Sie haben z.B.  einen jungen Bock geschossen und wenn sie zu Hause sind erzählen sie, dass es ein Sechsender gewesen ist oder es waren gar zwei oder mehrere. Bei Anglern nennt man das Anglerlatein. Da wird die kleine Forelle schnell mal zum tollen zentnerschweren Hecht.«
»Ach so meinte der kleine beleibte. Die lügen.«
»Na ja nicht so ganz sagte der blonde. Gefangen haben sie ja was aber sie gaukeln den anderen halt mehr vor.«  
»Meinst´e das macht die auch?«
»Tja« sagte der blonde. »Das weiß ich nicht. Vielleicht hat sie ja auch nur so fantastische Geschichten gehört und wähnt sich in einer besonders schönen Zeitepoche.«
»Also sagte der mit dem durchtrieben Blick. Nee ich weiß nicht. So schön ist die Zeit ja nicht mit ihr umgegangen und wenn sie erzählt klingt das alles nicht ganz so sonderbar. Weißte die fiebert richtig mit und hat auch nie gesagt dass das alles  so ganz und gar wahr ist.« 
»Ja schon klar sagte der blonde. Im Geschichtenerzählen ist sie erste Sahne und ihre Gewehrhülsen sind auch immer schön um sie verstreut.« 
»Also Jungs erscholl eine Stimme. Was wolltet ihr noch von mir wissen. Soll ich euch mal die Geschichte vom doofen kleinen Walross erzählen das zu blöd war seine Mutter nach dem Nachhauseweg zu fragen und schnurstracks in einem Swimmingpool landete?«  »Hmm machte der Durchtriebene. So was gibt´s nicht. Komm gib’s zu, das ist wieder so eine Jägerlateingeschichte.«  
» Hab ich den Wal erschossen du Blödmann oder?«
» Haste?« fragte der Kleine mit dem Bauchansatz.
»Nee natürlich nicht. Ich hatte ja  meine Harpune nicht dabei.«
»Ach so« sagte ein mittelgroßer rothaariger. »Logisch.«
»Was heißt hier logisch« sagte der mit dem durchtriebenen Blick. »Als der im Liegestuhl saß hätte sie ihn ja auch erschlagen können.«
Kalisamara fing schallend an zu lachen und sagte.» Mensch Jungs. Eure Fantasie möchte ich mal haben.«

Mittwoch, 10. Juli 2013

Der Tropfen im Wasserglas

Der Tropfen im Wasserglas. Kennen sie das Gefühl, dass ihr Glas so voll ist das es jeden Moment überlaufen kann? Ja es genügt der sprichwörtliche Tropfen um das Fass zum überlaufen zu bringen. Vielleicht nennen sie auch einen Plastikbecher ihr Eigen und er schwankt und schwankt und fällt durch eine unachtsam ausgeführte Bewegung um. Dies wünscht man zwar keinem aber oft genug ist es besser wenn man das Kind mit dem sprichwörtlichen Bade ausschüttet. Was sollen nur diese ganzen Sprichwörter fragt man sich bisweilen und sagt sich: Könnte es nicht sein dass dies alles nur erfunden wurde um uns das Leben ein wenig leichter zu gestalten. Ja wir hören und benutzen sie gerne um Zustände zu beschreiben für die wir sonst lange Erklärungen liefern müssten. Aber kommen wir jetzt zu dem berühmt berüchtigten Tropfen der das Fass zum Überlaufen bringt zurück.  Hätte man nicht vorher dafür sorgen müssen, dass das Fass nicht so voll ist oder ein Ablassventil einbauen sollen. Ja könnte man sagen oder ist doch nicht so schlimm wenn es überläuft. Aber wann benutzen wir diesen Vergleich. Ist das Fässchen mit viel Schönem angefüllt oder wird dieser Vergleich nicht eher benutzt um ein ärgerliches unschönes Ereignis auszudrücken. Bei mein Glas ist leer sagt man ja auch nicht: Schön dass das Glas leer ist. Dann kann ich es ja wieder auffüllen. Nein schon richtig das Fass läuft über und der Tropfen war der Auslöser. Allerdings ist es immer noch so voll das der nächste Tropfen es wieder zum Überlaufen bringt. Was wäre wenn wir dieses Fass einfach ausleeren um Platz zu schaffen für etwas Neues und uns die Füllung immer mal wieder ansehen. Oder stellen wir doch zwei Fässer nebeneinander und schauen ob die Flüssigkeitsspiegel sich die Waage halten. Nehmen wir doch  im Geiste zwei Fässer für z.B eine zwischenmenschliche Beziehung und beobachten dies. Sind sie beide voll oder leer? Besteht ein ausgeglichenes Verhältnis oder läuft nur eines über?

Freitag, 28. Juni 2013

Waiting for the summersun

Es schauert, ist ungemütlich und kalt. Man ist versucht die Heizung anzuschalten und von Sommerfeeling keine Spur: Glühwein auf den Weinfesten würde mich nicht verwundern und sicher würde bei den Temperaturen auch ein Lebkuchen dazu schmecken. Hoffen wir dass  die Siebenschäferregel, die besagt wie das Wetter am Siebenschläfertag ist so bleibt es die nächsten 6 Wochen, nicht greift und es doch noch den Sommer mit Sonnenschutz 50+, Sandeimer, Schippchen, Luftmatratzen, Schwimmflügeln, Eisbechern; Hitzegestöhn, surrenden Ventilatoren, Grillfeiern; vollen Biergärten und Straußwirtschaften gibt.

Dienstag, 25. Juni 2013

Schafskälte

Gerne würde man bei diesen Temperaturen, um die 5 Grad in der Nacht,  auch zu einem dicken Mantel greifen und glücklich wer einen offenen Kamin oder einen Kaminofen besitzt. Vor ein  paar Tagen liefen noch die Klimageräte und die Ventilatoren: Man stöhnte ob der Hitze. Nun Meteorologen bezeichnen diese Phänomen als Schafskälte die öfters im Juni zu beobachten ist und sich durch Temperaturstürze auszeichnet. 

Samstag, 22. Juni 2013

Der stinkende Gnom

Im Land der unmöglichen Möglichkeiten wurde ein kleiner weißer Gnom gesehen. Er stand vor einer kleiner Waldhütte und hatte sich ein Kopftuch aufgesetzt. »Ich tarne mich und trage Frauenkleider« sprach er »damit nichts und niemand denkt ich wäre ein verwunschener Mann. » Kaum hatte er die Worte ausgesprochen erscholl ein Donnergrollen und Blitze schlugen neben ihm am Boden ein.» Was soll das« rief er laut. »Was ist denn schon dabei wenn ich mir ein seidenes Kopftuch umbinde und mich nicht zu dem bekenne was ich wirklich bin?  Mein Sohn, den ich wohl sehr gut erzogen habe, stapft auch mit Röckchen und Tütü durch die Wälder und er hat große Achtungserfolge damit erziehlt. Ich weiß ja nicht wie ich das Kopftuchgesetz deuten soll aber dürfte ich mir es auch zu einem Turban binden und wäre es mir dann erlaubt auch mal in hochhackigen  Schuhen durch die Gegend um meinen Wohnsitz zu laufen?« Eine kleine Maus die des Weges kam fragte Ihn. »Sag mal bist du für dieses Unwetter verantwortlich und rutsch mal ein bisschen zur Seite damit ich mich auch unterstellen kann.« »Nee du ich habe hier unter dem Dach nicht so viel Platz« sagte der Gnom »Wenn ich dich noch hierunter aufnehme werden wahrscheinlich meinen Füße nass wenn es stark regnet.« »Ja aber im Moment ist es doch nur ein kleines leichtes Nieseln und dein Unterstand ist doch sehr groß.« Sag mal du kleine Maus haste mich nicht kapiert. Ich sagte ich brauche den ganzen Platz.« »Arschloch« sagte die Maus und stellte sich unter einen kleinen Haselnussstrauch. In diesem Moment kam der Marder des Weges. »Eh habt ihr noch ein Unterstellplätzchen für mich« fragte er. »Nee ich nicht« sagte der Gnom. »Komm hier drunter sagte die Maus ich rutsch ein bisschen und wenn wir dicht beieinander stehen geht’s schon.« »Ja aber« sagte der Marder und baute sich vor dem Gnom auf »Du hast viel mehr Platz« »Nee lass den mal« sprach die Maus. »Der benötigt ganz viel Platz und hat Angst auch nur einen Spritzer Wasser abzubekommen« »So ein Blödsinn« sprach der Marder »Na ja hat sich ja auch schon ein Kopftuch umgebunden damit seine Frisur nicht in Mitleidenschaft gezogen wird«  Der Marder hüpfte zu der Maus unter den Haselnussstrauch.» Sag mal« fragte er »was ist denn das für einen komische Type. Hat Platz ohne Ende und wir stehen hier unter diesem kleinen Haselnussstrauch und werden wenn es richtig anfängt zu regnen pitschepatsche nass.« »Du Marder weiß ich auch nicht. Vielleicht dehnt er sich ja auch aus wenn er nass wird oder ist ein verwunschener Schwamm der alles aufsaugt.« »Ha ha« lachte der Marder. »Ein Putzschwamm ist das aber nicht. Haste dem seinen Füße gesehen. Die könnten echt mal etwas Wasser gebrauchen.« »Ja gell sieht fast so aus als wär der durch Scheiße gelaufen. »Ja gell« grinste die Maus »und stinken tut der auch.« »Das kommt von innen« sagte der Marder. »Von innen verstehst Du. Der stinkt von innen und von außen.« »Du riechst aber ganz normal« sagte die Maus. »Ja« sagte der Marder du auch.« In diesem Moment setzte ein Platzregen ein und es prasselten auch Hagelkörner auf den Boden. »Eh pass auf schrie der Marder in Richtung Gnom dass deine Füße nicht nass werden.« »Huch« piepste die Maus »guck mal bei uns ist es nicht so dolle und da wo der steht man oh man.« Als der Regen aufgehört hatte war das Fell der Maus und des Marders nur ein ganz klienes bisschen feucht geworden aber der Gnom war total durchnässt. »Pfui bäh« sagte der Marder »du stinkst ja bis hierher. Hast du dich etwa in scheiße gewälzt gehabt und jetzt wo du nass bist stinkste entsetzlich? komm Maus wir gehen das ist ja widerlich. Der stinkt ja die ganze Umgebung aus.« »Blöde Tiere« sagte der Gnom. »Haben sich gemeinsam untergestellt und sind nicht so nass wie ich geworden und was heißt hier stinken. Wenn das so wäre könnte ich mich doch nicht so gut riechen. Alle anderen die ich getroffen habe haben es mir doch auch nicht verübelt dass ich alleine gestanden bin.«»Niemand hat so doofe Fragen an mich gestellt wie die beiden. Bäh was ist denn das? Eine Wasserpfütze voller Blätter. Habe ich etwa Blattsalat bestellt gehabt. Ich will Sonnenschein, Flitterglitterwölkchen und sonst nichts. Für einen Regenguss hab ich wirklich nicht die Nerven. Das nächste Mal wenn wieder mal so ein Gewitter aufzieht verkrieche ich mich zu Hause und schließe alle Pforten. Lieber würde ich in einem See baden als dies nochmal zu erleben. Was steht da Haltestelle verlegt? Seit wann denn das und Gnome zahlen das Dreifache.  Ja und wo ist jetzt die Haltestelle? Wieso weiß ich nichts davon? Steht noch nicht einmal ein Richtungspfeil da. Muss ich jetzt etwa durch diesen Matsch nach Hause laufen oder zu Fuß gehen?« Eine Amsel die vorbeiflog piepte »Ja sieht so aus. Sag mal bist du dieser stinkende…. ä bäh ja biste. Riecht man ja hier oben. Die Haltestelle ist Richtung Norden. Aber ich an deiner Stelle würde laufen. A. Musst du das Dreifache zahlen weil du ein Gnom bist und B. Hast Du auch noch den Stinkezuschlag zu löhnen und das wird teuer. Mitfahren kannst´e schon. Aber du benötigst natürlich mehrere Plätze da niemand neben dir sitzen will.« »Hast du sie noch alle« schrie der Gnom. »Ich habe auch andere Gnome gesehen die fuhren dicht gedrängt mit und bekamen auch noch eine  Ermässigung« schrie der Gnom.  »Ja schon« sang die Amsel. »Aber du nicht, du nicht. Schöne Wanderschaft« piepte sie noch und flog weiter. »Mensch« krächzte sie noch »schnell weg bevor ich kotzen muss.« 

Vergissmeinnnicht Vergiss mein nicht

Liebe werte Lesefreunde. Auch ich gehöre zu denen, die Gedichte erst einmal nach der Buchstabenklangfarbe beurteilen. Nehmen wir doch einmal einfach das Wort blau und schon wird einem verdeutlicht was ich meine. Das dazugehörige Veilchen macht die Farbklangwahl erst richtig komplett. Veilchen sind blau und Rosen sind rot…… Gut das stimmt nur bedingt.  Aber Veilchen sind blau, Rosen sind weiß klingt schon irgendwie komisch. Man ist es halt nicht anders gewohnt. Die Lilie ist weiß und einen Margarite auch. Die Haut ist rosig wie ein Pfirsich. Also meine Pfirsiche haben eine Farbe die ich nicht als Gesichtsfarbe haben wollte. Eine Distel ist auch blau. Aber Disteln sind blau,  Rosen sind rosa. Nee geht auch nicht und auch ein Vergissmeinnicht welkt. Kennen wir ja Rosen, Tulpen, Nelken alle Blumen welken nur die eine nicht die da heißt Vergissmeinnicht. Gut hier kann man eine Doppeldeutigkeit vermuten. Aber klar ist auch. So ein Vergissmeinnicht kann sehr unschön aussehen und verwelken. 

Sonntag, 16. Juni 2013

Esosusi. Nomen est omen

»Hallo Annagret. Hast schon ghört? Die Esosusi is a wieder da. Hat se die schon heimgsucht oder war se noch nit wieder ankommen? Ha ha. Wo war die noch gleich? Auf Goa ganz in der Nähe. Ja mei des is aber a wirklich a Kreuz mit dem Maderl. Sucht sich alleweil selbst und wenns könnt det die sich hundert Spiegel aufhängen« 
»Wie so is des nit gmeint? Ja wie dann? Is die sich selbst nit die nächste? Na gell isse nit.« 
»Was meinst so innendrin sucht die sich. Ja mei dann hoff i aber das sie da nit nur den alten Glumb gefunden hat und a was Nettes. Hast der ihr Reisetaschen gsehn wos fortfahren is? Mei war die übervoll.« 
»Wie is mit fast nix wiederkommen? Hat sich ausgemistet und Platz geschaffen. Na des ich ja a mal nötig gwesen. Hat sich a von ganz vielen Bazillen verabschiedet.« 
»A geh!  Na dann. Wo wars nochmal? A nit Goa sondern?«  
»Weißts a nit so genau gell. Na ja wenns gefunzt hat.« 
»Was meinst wieso die Esosusi Esosusi heißt? Ja ha ha des is halt der ihr Spitzname:« 
»Na kommt nit von Esoterik. I weiß a nit aber kommt von echt super ordentlich. Ja mei jetzt passt es ja a bald. Vorher aber. Oh weia. Na ja da sigstes wieder. Nomen est omen.

Freitag, 14. Juni 2013

Have a nice sunny weekend

Der Sommer scheint sich doch entschlossen zu haben aus seinem Versteck herauszukommen und steht auch nicht mehr in den Startlöchern. Nein er ist doch schon einige Schritte vorwärts gekommen und das Humpeln hat hoffentlich bald ein Ende. Wahrscheinlich hatte er die Schnürsenkel nicht richtig gebunden und fiel deshalb immer mal wieder hin. Möglich auch das er einfach etwas zu Hause vergessen hatte ( kennt man ja) und drehte nochmals um. Die vielen Buhrufe hat er wohl vernommen und er trägt ein schelmisches Grinsen. Ganz leise sagte er: Wartet Euch werde ich noch einheizen. Have a nice sunny weekend

Dienstag, 11. Juni 2013

Sommer


Mir wäre ein Sommergarten im Winter lieber
als ein Wintergarten im Sommer. 
(Brigitte Fuchs)

Kalter Sommer weckt
Lust auf Wärme und Grillen.
Sch... Wetterbericht.
(Dr. Stephan Dreyer)

waiting for summer


Montag, 3. Juni 2013

Helau und Alaaf

Ich bin wieder mal angekommen und habe die blogfreie Zeit nicht ungenutzt verstreichen lassen. Etwas ruhiger wird es wohl auch hier werden. Ein *Mein kleines liebes Tagebuch* soll es ja nicht sein und auch die wirklich wichtigen sich wiederholenden Weltthemen sind  fast spurlos an mir vorbeigezogen. Ich war unterwegs auf Stadt.-, Landstraßen, und in Fußgängerzone. Ich habe mich gefeiert, hatte ein reales Feuerwerk und ein imaginäres Feuerwerk der Gefühle. Neue Geschichten sind eingehämmert worden. Die Rohfassungen warten auf den Feinschliff Reserl,. Alois, Eduard, Luise und andere haben ihren Senf dazu gegeben. Wussten sie dass, *Helau* ein Ruf ist der *Halleluja* oder *Hölle auf* bedeutet kann. Und * Alaaf *auch bedeutet* alles andere weg* oder+ alles weg*.
Ich habe diese Rufe bei einem Feuerwerk mal ausprobiert. Nicht ganz so laut wie Oh oder Ah brüllend aber helau… und alaaf kommt sehr gut :-)
Hinzugefügt habe ich noch  beste Wünsche für jemand ganz Speziellen und ob* Hölle auf* oder *Halleluja* spielt hierbei wirklich keine Rolle.

Samstag, 18. Mai 2013

Am 1.6 bin ich wieder da. Ich wünsche schöne Pfingsttage


Ich habe mich  total verfranst und muss nun nachsitzen. Nein nicht wie in der Schule. Wäre ja in meinem Alter noch schöner. Nein eher so: Eh haste wieder geschlampt und sitzt jetzt auf einem Berg Unerledigtem, Neehabichnochnichtgeschafft, Jawennichzeithabe, Neekannnicht usw. Deinem Antrag auf Verlängerung der Tagesstundenzahl ist leider nicht stattgegeben worden und klonen.wird Dir auch nicht gestattet
Nein aber mal so ganz unter uns. Stimmt schon.  Nee Annagret haben meine Berater gemeint. Mach mal ne Pause und  widme Dich anstatt den Datenautobahnen den Land.- und Stadtstraßen. Du hast Termine einzuhalten, Einladungen wahrzunehmen, sollst da und dorthin, schreiben ist angesagter als jemals zuvor, Korrekturen, ordnen und und und. Machste mal www Pause. Ist zwar übel aber sorry. Also normalerweise kann ich ja ungeheuer stur und  bewusst einsichtig sein. Also mach ich jetzt mal bis 1.6 halt  nur was Anderes und was ich sonst soll. Ich wünsche schöne Pfingsttage und melde mich am 1.6 zurück.

Freitag, 17. Mai 2013

Eigentlich wollte ich heute so viel machen!


Ja hallo Resi Du schon wieder. Wie siehst denn Du aus? Du bist ja total verschwitzt und so warm ist es wirklich nicht.
»Mei Annagret. Detst mir bitte a Wasser geben. Vergelts Gott. Dankscheen. I hock mi scho mal hi. Mei war des ein Tag. Schaugst mal auf die Uhr. Es is bald sechse und i hab noch nitmal a viertel von dem dan was i heut hätt dun wolle. I hab mi total verfranst und mi mal um die eigene Achse drehen hat auch nicht gholfen. Verstehst mi oder soll i a wenig hochdeutsch reden?«
»Nein schon gut Resi. Ich hab mich schon daran gewöhnt.«
»Was soll i Dir soangn.  Stör i di?«
» Nein schon gut erzähl halt.«
»Ja weißt wie i da zum Huber Bauern wegen die Eier gwollt hab is mir der Franzen sei Kurt entgegenkommn. Hat mir sei Gschichtel von der Moni erzählt und als er fertig war hat der Huber Bauer alle Eier verkauft ghabt. Also bin i in den Supermarkt tappt und hab die Eier gholt. I wollt halt an Kuchen backen für mei Freindin die Magda.  Jo wos soll i Dir soagn. I hätt schwören können das i noch Haselnüss dahoam ghabt hätt aber nix. Vielleicht hats ja der Loisel gfressen. Dacht i mir a geh is egal machts halt an mit Kakao. Un an Kakoa hab i a nit ghabt. Also hab i mi wieder auf den Weg macht. Hab die Haselnüsse einkauft und den Kuchen backen. Jo un dann hab i angefangen in meim Garten zu werkeln und mi mit der Nachbarin unterhalten. Was grinst denn so? Weißt scho ha was passiert is?. Jo i merk scho. Du hast die Schadenfreud und i an Kuchen in der Mülltonne drin. A Dankschee das tut gut. Ah a noch an Kaffee. Sog mal hast a noch an Schnaps für mi? Den könnt i jetzt brauchen. Mei, mei bin i fertig. So an Tag brauch i nit. I nit. Was is des? Ah a Willi un Du nimmst ach ana. Du des is bis jetzt des einzig Scheene an dem Tag. Prost Annagret. Mei was hät i alles machen wolln und jetzt sitz i hier und ha ha scheen is. Mei war der schwarz und stunken hats a. Komm gibst mir noch anen. Kannst scho das Glaserl vollmachen gell«

Donnerstag, 16. Mai 2013

Peinlich, übel, verwerflich oder? Schauspieler werben für Mc Donalds


Schauspieler werben für Mc Donalds. Die Kritik ist groß. Ärmlich, peinlich, übel usw. ist das. Essen vielleicht aber werben: Nein.  Nie würde man so etwas Verwerfliches tun. Wie kann man nur? Es sind Nutten und geldgeile Deppen. Cash machts möglich.
Käuflich. Werbung für Verbrecher. Nein ich möchte mich dazu nicht äußern. Ich lasse Andere zu Wort kommen

Sonderbar, sonderbar rief der Kranich. Haste das Luftschlösschen vor den Toren von Mailand gesehen und das Berghüttchen in den Rocky Mountains.
 >>Ja klar Alter hab ich das Luftschlösschen gesehen. Sind wir ja gerade dran vorbeigeflogen. Aber In den Rocky Mountains war ich noch nie. Also kann ich das Hüttchen auch nicht gesehen haben.>> >>Ja aber warst´e letztens nicht mit deiner Ollen im Kino und hast den Film Nebel am Kilimandscharo gesehen und auch da gab´s so eine Hütte.<<
>>Mensch Alter. Klar war ich in dem Film. Aber was hat der Kilimandscharo denn mit den Rocky Mountains zu tun. Die Rocky Mountains liegen in Alaska und der Kilimandscharo liegt in Afrika. Da sind Meilenwelten dazwischen.<<
 >>Also hör mal Du Schlauberger. Erstens sind die Rocky Mountains nicht in Alaska. Zweitens hieß der Film nicht wie mir gerade eingefallen ist Nebel am Kilimandscharo sondern..<< >>Achtung da unten ein Froschteich! Nee sieht leer aus. Alle zum laichen unterwegs. Tschuldigung was hast Du gerade gesagt?<<
>>Der Film hieß Schnee am Kilimandscharo und ich muss heute nochmal zum Vorsprechen gehen.<<
>>Hä wieso musst Du zum Vorsprechen gehen? Willste Komparse machen oder strebst Du etwa nach einer Schauspielerkariere.<<
>>Nee nicht ganz. Aber Du weißt ja hungrige Mäuler und ich hab da so ein Angebot für Kartoffelchipswerbung.<<
>>Kartoffelchips ja sag mal spinnst Du? Grüne Frösche von der Gummibärenbande hätte ich ja noch verstanden aber Kartoffelchips! Echt Du hast auch gar keine Hemmungen. Weißt Du wie peinlich das ist. Ein Kranich der Werbung für Kartoffelchips macht.<<
>>Mensch was würdest Du denn tun? So viele Jobs gibt es nicht und die bei Kaptain Iglu nehmen die uns bestimmt nicht. Für die sind wir die absolute Bedrohung und Schaumkusswerbung kann ich wegen meinem Zuckerspiegel nicht machen. Peinlich hin oder her. Ich mach das. Mein Kühlschrank braucht Nachschub und so viele Menschen können sich bei der Nahrungswahl wohl nicht irren? Und wenn schon. Ab und zu geht’s doch.<<
 >>Verteufelte Situation gell? Aber sag mal was ist denn das für ein Luftschloss gewesen? Weißte wer darin wohnt?<<
>>Nee hab ich nicht genau gesehen. Alle Vorhänge waren zu und auch draußen war keiner.<<
>> Meinst´e die haben auch einen Teich da drinnen?<<
>>Kann schon sein aber da fliegen wir besser nicht hin.<<
>>Warum denn nicht?<<
 >>Ach weißte mit den Luftschlössern ist das so eine Sache. Die schweben ganz oben in den Wolken und da ist die Luft schon ganz schön dünn. Können sich nur ganz wenige leisten dort zu wohnen und ich möchte nicht, dass man uns erwischt und zwangsernährt.<<
>> Wie meinst´e denn das schon wieder? Gibt’s da nix Gutes und so dünn sind wir ja auch nicht.<<
>> Ja aber schau doch mal. Wenn wir dort gelandet sind geht uns die Puste aus und wir müssen vielleicht die ganze Zeit dort oben bleiben und wenn´s dann puff macht sind wir auch hin. Nee ich will nicht verpuffen! Du vielleicht. Nee Du auch nicht.<<
>>Sag mal brauchen die noch einen Werbekranich für fast food, junk food.  functional food, oder Biomais aus Japan?<<
>>Ich frag mal nach. Aber jetzt.. Oh da unten ein Riesenteich…

Dienstag, 14. Mai 2013

Kalterkaffeetag mit Zukunft


Ganz lustig sagte ich noch gestern, als ich zurückdachte, war es nicht. Oft genug habe ich mich gefragt wo denn die Reise hingeht? Eine genaue Antwort habe ich, wie Millionen vor mir, nicht erhalten. Eine kleine Ewigkeit hat es gedauert bis ich bei mir angekommen war und fertig bin ich noch lange nicht. Alles was ich gehört und gesehen habe läuft auf einen Punkt hinaus, der wohl ein Endstadium ist. Hier bei mir ist es ungemütlich geworden und ich gräme mich mit alten Gedanken. Wie sagte mein innerer Kamerad zu mir. Hörst´e halt mal genau hin und singst deine Lieder zu einem Tässchen Tee. Nee, sagte ich. Tee mag ich gar nicht. Zu einen Cappuccino. Ja. Espresso geht auch noch. Aber Tee! Nee das geht gar nicht. Ach ja heute ist mal wieder so ein  Ichrührmalinkaltemkaffeetag und auch wenn ich nachher noch so Einiges zu erledigen habe sage ich mir: Scheiß drauf was noch kommt. Ich mach mich da gar nicht verrückt. Das erledigen schon andere für mich. Aber wenn es mir zu dolle wird verweigere ich mich ganz einfach und auch wenn´s mal wieder wehtun sollte, halte ich garantiert nicht meine andere Backe hin. Da hau ich zurück. Auge um Auge Zahn um Zahn wenn sie verstehen was ich meine. Schluss mit ,,Du mich auch´´ und Freitagsgebete für ein schönes Wochenende lass ich sein. Wer nichts von mir will ist mir willkommen und auch wenn ich haltlos durchs All schwebe habe ich doch noch gute Chancen als Anhalter durchzugehen. Kryptische Verse zu senden hat mir sehr viel Spaß gemacht und wer auch immer an der Zeitschraube gedreht hat soll sich mal ein Beispiel an mir nehmen. Alle Zeit der Welt habe ich wirklich nicht gehabt und zufriedene Geistergeschichten sind bald im Kasten. Soviel zum Thema was mache ich wenn? Ja ich sehe mich durchaus in der Lage es mir tausendmal netter, als jetzt zu machen und auch wenn ich mal rumnöhle habe ich doch die Gewissheit, dass alles was ich tue nicht in meinem Willen begründet ist. Mein Wille geschehe ist passé und was ich unterschrieben habe halte ich auch ein. Einen schönen Tag noch nach … und soll er sich doch den Arsch aufreißen lassen. Ich gehe weiter mit Jeremy, Resi und allen Anderen in eine glückliche Zukunft mit mir alleine.

Montag, 13. Mai 2013

Nein das Wetter verwöhnt und derzeit nicht gerade. Die Sommerfähnchen und Shorts hängen traurig im Schrank und bei den Sonnenschutzmitteln hat man die freie Auswahl. Gefragter sind da schon Regenschirme und Mittel gegen Erkältungsbeschwerden. Gestern Abend waren es 8 Grad. An der Wetterschraube zu drehen gelingt uns noch nicht und selbst wenn wir den Energieversorgern alles Schlechte unterstellen. Sie können auch nichts dafür. Nichts ist mit gemütlich im Biergarten sitzen oder gar über die Affenhitze zu stöhnen. Auf die vornehme gesunde Blässe könnte ich auch verzichten.