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Sonntag, 11. August 2013

Experten über Hitzewellen, Temperaturstürze, und Wetterkapriolen

Frau Holle hatte heute in der nördlichen Hemisphäre einen ganz großen weißen Fleck bemerkt und fragte sich allen Erstes, ob nicht doch noch jemand außer ihr in der Lage wäre die Welt mit einer Schnee und Sahnehaube zu beglücken. »Siehst du dort bitte mal nach« versprach sie Petrus »und denkst dir bitte schon mal eine Entschuldigung aus, falls du mal wieder an den Wetterknöpfen falsch gespielt hättest.« »Ne meine Liebe. So geht das mit uns beiden nicht weiter« sagte Petrus »du hast es wohl den letzten Winter mit deinen Reinlichkeitsübungen stark übertrieben und auch ich war sehr sehr frostig am Ende dieses vergangenen Winters gelaunt gewesen. Jetzt habe ich eine Hitzewelle gesandt gehabt und auch da ging ein Stöhnen über weite Teile der Weltkugel. Also bitte sage mir doch mal was ich noch machen soll? Das du mir ab und zu dazwischenfunkst bin ich ja schon gewöhnt aber, dass du mich jetzt losschicken willst nur weil du im entferntesten Alaska einen weißen Fleck gesehen hast schlägt ja wohl dem Regenfass den Boden aus. Kannst du mir bitte mal erklären warum ich alter Mann so eine Mühsal auf mich nehmen sollte?« »Ne kann ich nicht« schmollte Frau Holle.« » Ich hab einfach keine Lust noch mehr weißes Zeug zu sehen« gab sie leicht missgelaunt zu« »und wollte mir das bitte ersparen« »bemerkte sie recht kleinlaut.« »Aha« sagte Petrus »So ist das. Du dachtest wohl. Trickst du den Alten mal aus und schiebst ihm mal den eisigen Wind unter seine Arme?« »Na ja« sagte Frau Holle.« »Ich dachte halt.« »Du dachtest halt« seufzte Petrus. »Auch das noch. Sie fängt an zu denken und sorgt sich nicht mehr um ihre Bettwäsche. Das nächste Mal denkt sie auch noch, dass die sauber wäre und es schneit gar nicht mehr. Weißt du. Du Frau du. Ich habe hier die absolute Überwachung angedient bekommen und jetzt soll ich auch noch die Schneebälle für dich aus dem Eis holen. Findest du das nicht ein bisschen unverfroren? Ich gebe mir hier die allergrößte Mühe die statistischen Mittelwerte zu einen durchaus annehmbaren Ergebnis zu erheben und du lässt es auch noch Mancherorts hageln. Haste noch ein paar Plünnen gefunden gehabt die dicke Flecken enthielten oder was?« »Na ja« sagte Frau Holle. »Das war ich nicht. Du weißt doch wenn es so richtig heiß hergeht habe ich ein ungeheures Schlafbedürfnis. Aber mal jetzt ehrlich. Das warst doch du mit dem Wind und dem Tornado und mit den Hagelkörnern oder? Schließlich gibst du mir ja auch immer den Startschuss vor dem Großreinemachen und meckertest immer ich solle bitte ja auch keine Ecke vergessen. Gut ich gebe ja zu, dass ich manchmal nicht ganz so sorgfältig hingesehen habe. Aber alles was ich finden konnte habe ich rausgeschüttelt gehabt und wenn es heute nicht regnet hast du das in deinem Schuldensäckel zu verantworten. Weißt Du eigentlich wie gerne ich auch mal im Sommerloch wäre und mich gar nicht vor der brüllenden Hitze fürchten würde? Nein weißt Du nicht.« »So ein Weibergewäsch« sprach Petrus »hat mir gerade noch gefehlt. Meckert sowieso fast jeder über mich. Dem einen ist es zu warm und dem anderen zu kalt. »Na ja« sagte Frau Holle. Man hätte halt gerne so ein mittelmäßiges Wetter ohne Kapriolen und Ausreißer.«  »Ja das sagt mir die Richtige« knurrte Petrus.  »Kennt selbst fast keine Grenzen und spricht von Mittelmaß.« »Och komm Petrus gib es doch zu, dass du nichts von langsamen Temperaturstürzen hälst und dir mal immer wieder eine Überraschung einfallen lässt.« »Ja und du« konterte Petrus. »Erst putzt du gar nicht und dann biste kaum noch zu bremsen. Verfällst in einen schier endlosen Reinlichkeitswahn. Eine Putzhilfe wäre bei dir auch mal angesagt.« »Eh Moment mal Petrus« antwortet Frau Holle mit scharfer Stimme. »Das sagt ja wohl der Richtige. Schüttet tonnenweise Wasser aus dem Fenster und bläst alles mit dem Föhn auf Stufe drei wieder trocken.« »Hä, wie meinst Du denn das jetzt wieder« fragte Thomas der gerade vorbeikam. Was ist den bitteschön ein Fön und warum sollte der tonnenweise Wasser aus dem Fenster kippen. Fürs Großreinemachen bist doch du verantwortlich. Dachte ich zumindest immer.« »Mein Gott der auch noch« stöhnte Petrus. Jetzt denkt der auch schon über das Wetter nach. Könnt ihr mich nicht einfach mal meinen Plansoll erfüllen lassen. Ich hab hier Kurven und Zahlen die es zu koordinieren gilt und werde dauernd von jemandem gebeten doch bitte Rücksicht auf die gefühlten Wetterfähnchen zu nehmen. Aber nun zum weißen Fleck. Weißt du Frau Holle du. Das interessiert mich gar nicht. Mir wurscht ob der Fleck weiß oder grün ist und wenn du nichts Weißes mehr sehen willst kannst Du mich auch nicht lieb drum bitten den doch einfach mal mit einem Fön zu behandeln. Der ist aber schon immer fest eingeplant gewesen. Hast du wahrscheinlich nur noch nie so ganz bemerkt gehabt. Der bleibt auch da wo er ist. Weil er dahingehört und wenn du dich mal umsiehst gibt es auch noch genug weiße Flecken zu sehen. Das ist so gewollt und du kannst darüber so oft nachdenken wie du willst. Da zerbrechen sich schon genug andere ihr Hirnchen darüber was mit diesen Flecken passieren soll.« »Tschuldigung Petrus« sagte Frau Holle. »Also ich gehe jetzt mal besser wieder schlafen und wenn du mich brauchst weckst Du mich einfach. Die ein oder andere Decke hätte ich doch noch zum schütteln. Gehst du heute Abend mit mir mal Langusten essen und ehrlich Petrus ich meckere auch nicht wenn es mir ein bisschen zu kühl erscheint. 

Freitag, 28. Juni 2013

Waiting for the summersun

Es schauert, ist ungemütlich und kalt. Man ist versucht die Heizung anzuschalten und von Sommerfeeling keine Spur: Glühwein auf den Weinfesten würde mich nicht verwundern und sicher würde bei den Temperaturen auch ein Lebkuchen dazu schmecken. Hoffen wir dass  die Siebenschäferregel, die besagt wie das Wetter am Siebenschläfertag ist so bleibt es die nächsten 6 Wochen, nicht greift und es doch noch den Sommer mit Sonnenschutz 50+, Sandeimer, Schippchen, Luftmatratzen, Schwimmflügeln, Eisbechern; Hitzegestöhn, surrenden Ventilatoren, Grillfeiern; vollen Biergärten und Straußwirtschaften gibt.

Dienstag, 25. Juni 2013

Schafskälte

Gerne würde man bei diesen Temperaturen, um die 5 Grad in der Nacht,  auch zu einem dicken Mantel greifen und glücklich wer einen offenen Kamin oder einen Kaminofen besitzt. Vor ein  paar Tagen liefen noch die Klimageräte und die Ventilatoren: Man stöhnte ob der Hitze. Nun Meteorologen bezeichnen diese Phänomen als Schafskälte die öfters im Juni zu beobachten ist und sich durch Temperaturstürze auszeichnet. 

Freitag, 14. Juni 2013

Have a nice sunny weekend

Der Sommer scheint sich doch entschlossen zu haben aus seinem Versteck herauszukommen und steht auch nicht mehr in den Startlöchern. Nein er ist doch schon einige Schritte vorwärts gekommen und das Humpeln hat hoffentlich bald ein Ende. Wahrscheinlich hatte er die Schnürsenkel nicht richtig gebunden und fiel deshalb immer mal wieder hin. Möglich auch das er einfach etwas zu Hause vergessen hatte ( kennt man ja) und drehte nochmals um. Die vielen Buhrufe hat er wohl vernommen und er trägt ein schelmisches Grinsen. Ganz leise sagte er: Wartet Euch werde ich noch einheizen. Have a nice sunny weekend

Montag, 13. Mai 2013

Nein das Wetter verwöhnt und derzeit nicht gerade. Die Sommerfähnchen und Shorts hängen traurig im Schrank und bei den Sonnenschutzmitteln hat man die freie Auswahl. Gefragter sind da schon Regenschirme und Mittel gegen Erkältungsbeschwerden. Gestern Abend waren es 8 Grad. An der Wetterschraube zu drehen gelingt uns noch nicht und selbst wenn wir den Energieversorgern alles Schlechte unterstellen. Sie können auch nichts dafür. Nichts ist mit gemütlich im Biergarten sitzen oder gar über die Affenhitze zu stöhnen. Auf die vornehme gesunde Blässe könnte ich auch verzichten.

Montag, 22. April 2013

Gezeter auf meiner Mailbox


Geh dats mi nit verarschen. Wennst wirklich an den heiligen Petrus glauben dats detste dich nicht so saudoof anstellen und wärst in die Karibik gefahren. Was sollst scho a so am See machen. Die Füsse ins eiskalte Wasser zu strecken is ausgesprochen ungesundt und die Arschkälte die durch alle Ritzen dringt mogst a nit. Hättst a daheim bleiben könne und dich mal so richtig durchfriern lassen können. A schöns Wetter willst haben. Ja mei was soll denn der Pertrus anders dun alls es regnen lassen. Die Zuber hier droben sind voll und woanderder wärs noch schlimmer. Die Touristikbranche meckert a nit. Die is froh wenns in Deutschland und drumherum a Sauwetter hat. Massenhaft Flüchtlinge. Jetzt is aber gut sagen die Stromkozerne. Die Klimageräte wollen auch leben. Haust halt das nächste Mal weiter ab und hoffst das es dort nit zu heiß is.  Ja ja! Ich weiß schon Dir geht’s eh am Arsch vorbei. A Wetter is immer für irgendwas gut. Pfuidi un komm halt bald  hoam.


Sonntag, 21. April 2013

Beweis.Die Fuldaer sind für das Wetter ( indirekt) verantwortlich


Gut das ich keine Arthritis habe. Diese Feuchte würde mir sonst arg zusetzen. Und für heute sind die Aussichten auch nicht besser. Regen und 14 Grad Höchsttemperatur sind gemeldet. Gut das Wetter ist ausgesprochen hautschonend aber ich würde lieber unter einem Sonnenschirm einen Espresso trinken und Sonnencreme 50 + auftragen.

Freitag, 19. April 2013

Jetzt weiß ich warum ich gestern das Gefühl hatte dass die Sonne schelmisch lacht. Die Vorhersage stimmt. Inhouseworking ist angesagt. Vorhersage: Verhangener Himmel, Gewitterwolken und Regen. Stimmt! 20 Grad. Das Wochenende soll nicht viel besser werden und es wurde mit 13 Grad und Regen gedroht. Gut das die Kakteen und Sukkulenten noch nicht in den ihnen zugedachten Behausungen sind. Ertränken wollte ich sie nicht unbedingt und  mein nicht ausgeprägter grüner Daumen zeigt was sie angeht gerade mal nach unten. Ich glaube ich werde sie aussetzen und Ihnen einen  Regenschutz spendieren.

Donnerstag, 18. April 2013

Die Sonne lacht ( über mich? )


Strahlend blauer Himmel und jetzt macht man mir Beine. Meine Hammelbeine wären zwar lang genug aber als doof bezeichnet zu werden gefällt mir auch nicht. Schon klar Hausaufgaben stehen an und physisch an zwei Orten sprich Schreibtisch oder Liege kann ich nicht sein.Ob mein Vortrag schon sitzt ? Och!! Na ja noch genug Zeit! Sobald schon? Dachte an Stegreif oder? Nein ich halte keine Maulaffen feil. Ob ich meine Konditionen schon formuliert habe? Wie müssen heute Abend stehen? Und nee dann auch noch .... heute!! Wird verdammt knapp! Die Enten sind versorgt. Gut bin einsichtig ! Verzichte auf gemütlich in der Sonne sitzen :-(